Mehrere Displays als Bühnenuhr synchronisieren – so geht's
Du hast drei iPads, zwei Monitore auf der Bühne und einen Laptop an der Regie. Alle sollen denselben Countdown anzeigen – und zwar exakt gleichzeitig. Klingt simpel, ist es aber nicht. Dieser Artikel zeigt warum das ein häufiges Problem bei Events ist und wie du es zuverlässig löst.
Das Problem: Timer laufen auseinander
Wer zum ersten Mal mehrere Displays als Bühnenuhr einrichten will, greift meist zu einfachen Mitteln: Timer-App auf jedem Gerät, manuell starten. Das Ergebnis: Die Uhren laufen innerhalb von Minuten auseinander, weil jede App ihre eigene Zeit zählt und niemand gleichzeitig auf „Start" tippt.
Selbst bei perfektem manuellem Start entstehen Abweichungen durch:
- Unterschiedliche Prozessorauslastung der Geräte
- Latenz beim Antippen
- Keine gemeinsame Zeitreferenz
Ein Redner-Timer der auf Display A bei 2:45 steht und auf Display B bei 2:51 – das verwirrt die Regie und verunsichert den Sprecher.
Lösung 1: AirPlay-Spiegelung (einfach, aber begrenzt)
Der schnellste Ansatz: Ein iPad als Timer-Quelle, per AirPlay auf weitere Bildschirme gespiegelt. Alle sehen dasselbe Bild.
Vorteile: Keine zusätzliche Software, sofort verfügbar.
Nachteile:
- AirPlay hat Latenz – der gespiegelte Bildschirm hinkt dem Original um 50–200 ms hinterher
- Alle Displays zeigen exakt dieselbe Ansicht, inklusive Regie-Oberfläche
- Maximal 1–2 AirPlay-Empfänger stabil nutzbar
- Fällt das Quellgerät aus, gehen alle Displays gleichzeitig aus
Für einen einzelnen Monitorausgang auf einer kleinen Bühne funktioniert das. Für professionelle Setups mit mehreren Räumen oder vielen Displays reicht es nicht.
Lösung 2: Dedizierte Netzwerk-Synchronisation
Der professionelle Ansatz: Jedes Display läuft als eigene App-Instanz und empfängt den Timerstatus vom Regie-Gerät über das lokale Netzwerk. Kein Spiegeln, keine Latenz durch Bildübertragung – nur der Timerwert wird synchronisiert.
So funktioniert es in der Praxis:
- Ein Gerät übernimmt die Host-Rolle – typischerweise das iPad oder iPhone der Regie
- Alle anderen Geräte sind Displays – sie suchen automatisch nach dem Host im Netzwerk
- Der Host sendet laufend den aktuellen Timerstatus – alle Displays rendern ihn lokal
- Ergebnis: Millisekunden-Synchronisation, unabhängig von der Anzahl der Displays
So richtest du es mit UbiStage Timer ein
UbiStage Timer ist eine Stage-Clock-App für iPhone und iPad die genau diesen Ansatz umsetzt. Die Einrichtung dauert unter einer Minute:
Kein Internet nötig, ein lokaler Router oder Hotspot reicht.
Die App erkennt automatisch ob andere Instanzen im Netzwerk laufen.
Der Host sieht die volle Regie-Oberfläche: Timer starten, stoppen, zurücksetzen.
Sie zeigen nur den Countdown – groß, klar lesbar, mit Ampel-Farbwechsel.
Das war's. Kein IP-Adressen eingeben, keine Konfigurationsdateien, kein Setup-Aufwand.
Typische Einsatzszenarien
Konferenz mit mehreren Redner-Timern: Ein iPad an der Regie, je ein iPhone oder iPad pro Redner-Platz. Alle zeigen denselben Countdown.
Bühnenproduktion: Monitore hinter der Bühne, Displays im Backstage-Bereich und an der FOH-Position zeigen synchron die verbleibende Zeit bis zur nächsten Szene.
Panel-Diskussion: Die Moderatorin sieht auf ihrem iPad die Gesamt-Restzeit, die Diskutanten sehen auf einem Display an der Bühne denselben Timer.
Fazit
Mehrere Displays als synchrone Bühnenuhr zu betreiben ist mit der richtigen App kein Hexenwerk. Der Schlüssel ist Netzwerk-Synchronisation statt Bildspiegelung – dann laufen alle Displays auf die Millisekunde genau.
UbiStage Timer ist aktuell in der Beta-Phase – kostenlos ausprobieren.
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